Presse

Schloss Balmoral mit Stefanie Klingemann auf der "KUNST direkt"

Das Künstlerhaus Schloss Balmoral präsentiert Stefanie Klingemanns Installation »Haarstudio Stefanie« (2016) auf der Messe KUNST direkt 2016. Die Kölner Künstlerin war im Jahr 2015 Anwesenheitsstipendiatin im Schloss Balmoral, wo auch das Werk »Haarstudio Stefanie« entstanden ist.

Stefanie Klingemann (1977 in Moers geboren) reagiert mit ihren Arbeiten unmittelbar auf die vorgefundenen Gegebenheiten. Verhältnisse von Kunst und Alltag, Original und Imitation oder auch Trivial- und Hochkultur werden untersucht. Merkmale der Reproduktion und das Spiel mit Bildern unserer alltäglichen Medienkultur kennzeichnen ihr künstlerisches Handeln. Durch ihre Interventionen macht sie auf Klischees, festgefahrene Ansichten und Wertesysteme aufmerksam. Sie schlüpft selbst in die Rolle ihrer Hauptdarstellerinnen, so auch in ihrer Werkserie zum Thema »working women – Arbeiten in Bad Ems«. Auf der KUNST direkt präsentiert sie eine ortsbezogene Installation und agiert darin.

Das Künstlerhaus Schloss Balmoral in Bad Ems ist eine Einrichtung der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur. Seit 1995 werden  internationale Bildende Künstlerinnen und Künstler durch die Vergabe von Anwesenheitsstipendien im Künstlerhaus in Bad Ems gefördert. Seit 2013 werden die Stipendien jeweils für eine künstlerische Gattung oder ein Thema ausgeschrieben. Durch dieses bundesweit einmalige Angebot soll eine noch stärkere gegenseitige kreative Befruchtung unter den anwesenden Künstlerinnen und Künstlern ermöglicht werden. Zusätzlich wird ein Anwesenheitsstipendium an eine Kuratorin oder einen Kurator vergeben. Schloss Balmoral betreut außerdem die Stipendien des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, die das Angebot für rheinland-pfälzische Künstlerinnen und Künstler um Reise-, Projekt- und Auslandsstipendien erweitern.

fliozan – GERMAN RIVERS

„fliozan“ ist eine audiovisuelle Reise entlang der wichtigsten deutschen Flüsse. In zehn Jahren entstand ein filmisches Porträt von deutschen Haupt- und Nebenflüssen von ihrer Quelle bis zur Mündung. Motive aus über 7500 Flusskilometern zeigen Vertrautes wie Unbekanntes - sie eröffnen einen Blick auf Deutschland aus der Flussperspektive: Flüsse in unberührter Natur und eingezwängt in künstliche Flussbetten, als Transportweg und Touristenattraktion, Flüsse gesäumt von historischen Wahrzeichen und Baudenkmalen der Industriekultur, schmucklose, triste Wasserstraßen ebenso wie idyllische Romantik.

Bei den Aufnahmen handelt es sich zumeist um kreisförmige Panoramaschwenks, die die Szenerie abtasten. Von links nach rechts durchqueren die Einstellungen das Breitwandbild, auf dem Weg variieren die Proportionen, zudem überlagern sich die verschiedenen Ebenen. So entsteht eine vielschichtige Collage, ein Geflecht von ineinander greifenden Fließbewegungen, die begleitet werden von Tönen, die ihrerseits den Raum durchqueren.

„fliozan“ (althochdeutsch: fließen) lädt ein, einen meditativen Fluss der Bilder und Klänge zu erleben.

Drei-Kanal-Videoinstallation von Harald Schleicher

2006 – 2016. Format 48:9. Stereo. 195 Minuten

Technische Mitarbeit: Joachim Eger-Constantin 

VIDEO:BOX - Retrospektive der Filmklasse / Kunsthochschule Mainz

In einer umfangreichen Retrospektive werden Videoarbeiten von Film-Studierenden der Kunsthochschule sowie von dem langjährigem Leiter der Filmklasse Prof. Harald Schleicher gezeigt.

Präsentiert werden 80 Videos - Kurz-Spielfilme, Dokumentarfilme, experimentelle Arbeiten, Musikvideos und Dokumentationen von Installations-Projekten. Die ältesten Arbeiten stammen aus dem Jahr 1995, die jüngsten wurden 2016 fertig gestellt. Das kürzeste Video dauert eine Minute, das längste fast 90 Minuten. Die Gesamtlaufzeit der Retrospektive beträgt rund zehn Stunden.

Die Besucher können aus der VIDEO:BOX auswählen was sie interessiert und somit ihr Programm selbst zusammenstellen.

Beteiligte Filmemacher/innen: Ferdinand Barth • Dirk Bartsch • Steven Batesaki • Albert Beckmann • Joanna Bielinski •  Steffen Conradi •  Lea Creter • Oliver Dürr • Hans Eichberg • Sabine Ermann • Jonas Etten • Dennis  Feser • Alexandra Fox • Servet Golbol • David Gomez • Katrin Große • Karin Guse • Gerald Haffke • Stefan Heintzenberg • Nils Hillebrand • Silke Jäger • Steffi Jaehde • Peter Kaplan • Nils Keber • Markus Kiefer • Taesub Kim • Max Klink •  Elke Klotsch • Stella Lennert • Sebastian Linke • Vladimir Mladenov • Erica von Moeller • Claudia Münch • Christoph Otto • Björn Rodday • Jaime Sanjuan • Alexander Scheid • Harald Schleicher • Tobias Schmücking • Michael Schwarz • Morteza Sedaghat • Sabine Streich • Daniel Stümpfig • Gregor Vanerian • Danilo Vogt • Claudia Vonend • Marcin Wierzchowski • Saad Yaseen

Institut für Künstlerische Keramik und Glas präsentiert sich auf der „KUNST direkt“

Mainz, 25. August 2016

In gut einer Woche öffnet die „KUNST direkt“ ihre Pforten. Künstlerinnen und Künstler aus Rheinland-Pfalz zeigen vom 2. - 4. September in der Rheingoldhalle einen Querschnitt über das zeitgenössische Kunstschaffen im Land.

Auch das Institut für Künstlerische Keramik und Glas der Hochschule Koblenz wird sich präsentieren. Die Werkstoffe Keramik und Glas als künstlerische Ausdrucksmittel im Kontext des zeitgenössischen Kunstdiskurses werden dort gelehrt. Das Kunstinstitut hat sich seit seiner Gründung vor mittlerweile 28 Jahren international einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Es kooperiert weltweit mit renommierten Partneruniversitäten. International anerkannte Künstlerinnen und Künstler dozieren jährlich als Gastprofessorinnen und Gastprofessoren. Derzeit sind Studierende aus zehn unterschiedlichen Nationen am Institut und verleihen der Hochschuleinrichtung den Status als internationale Ausbildungsstätte.

Polina Grinberg und Lena Trost werden das Institut mit Werken auf der „KUNST direkt“ 2016 vertreten.

Polina Grinberg zeigt verschiedene Aquarelle und kleinplastische Objekte.

Auf den Blättern schweben Formgruppierungen, die lose Assoziationscluster bilden, die auf teilweise spielerische Art die stets aktuelle und im steten Wandel begriffene Problematik der Geschlechterrolle aufgreifen. Polina Grinbergs Arbeiten sind poetische, vielschichtige, teilweise humorige Kommentare, die höchst ästhetisch und liebevoll auf durchaus harte Themen verweisen.

Das Ziel menschlicher Existenz ist unklar, vielen nicht bewusst. Aber wir wissen in der Regel, woher wir kommen. Jeder hat so einen Ort, der prägend war, manche nennen ihn Heimat, manche nennen ihn den Ort der Kindheit. Es sind Orte der Sehnsucht, oder der Flucht, Orte des Vergessens, des Gedenkens oder der ersten Trunkenheit, Orte die mit Emotionen aufgeladen sind, nicht immer mit Liebe und Wärme. Lena Trosts Ort ist München. Sie stellt verschiedenste Arbeiten in Zusammenhang mit dieser Stadt aus. Klar wird, es geht nicht um die grafische Schönheit einer Landkarte und nicht um das Klischee, welches man mit dieser oder jener Stadt verbindet. Es geht um einen inneren Ort, nicht um das Bild von einem Ort, sondern um Ansichten eines Unortes.

Die „KUNST direkt“ ist eine Messe, auf der sich im Gegensatz zu Galerienmessen Kunstschaffende mit ihren Arbeiten selbst vertreten und vermarkten. Die unmittelbare Begegnung zwischen Produzenten und Interessierten ist das Besondere, das vom 2. - 4. September erlebbar wird.

Barbaro: ‚Junge Positionen´ präsentieren herausragende Arbeiten

Mainz, 15. August 2016

Sie hat sich mittlerweile etabliert die junge, unkonventionelle Ausstellung in der Kunstmesse. Die Rede ist von der bereits vierten Auflage der ‚Junge Positionen‘ auf der Künstlermesse ‚KUNST direkt‘, die vom 2. bis 4. September in der Mainzer Rheingoldhalle stattfindet.

Zehn vielversprechende Nachwuchstalente mit Rheinland-Pfalz Bezug, deren Studienabschluss nicht länger als 3 Jahre zurück liegt, kuratiert von Björn Lewalter, wurden dieses Mal für die vom Land Rheinland-Pfalz geförderte Ausstellungsfläche ausgewählt.

‚Junge Positionen‘ steht für die Präsentation herausragender Arbeiten aus Rheinland-Pfalz. Sie gibt einer jungen Künstlergeneration die Möglichkeit, sich im professionellen Umfeld zu behaupten und sich einem großen kunstinteressierten Publikum vorzustellen", betont Kulturstaatssekretär Salvatore Barbaro.

Anstelle einer Kojen-Präsentation werden in einem offenen Parcours unterschiedliche künstlerische Positionen präsentiert. Bezüge zwischen den verschiedenen Arbeiten der Künstler sind dabei nicht nur bewusst einkalkuliert, sondern Teil des offenen Konzeptes.

In der Halle des Westfoyers sind neben Videokunst und Installation zum Thema Farbe von Lisa Gehrig, Studentin der Kunsthochschule Mainz, Installationen und Objekte in Glas und Keramik von Clara Clauter, Susanne Kunkel und Verena Schatz, Absolventinnen der Kunstschule Höhr-Grenzhausen, zu sehen.

Im Nordfoyer der Rheingoldhalle zeigen Naehoon Huh und Gritt Reiß, Studentinnen der Kunsthochschule Mainz, eine Videoarbeit zum Thema Entstehen und Vergehen sowie Fotoarbeiten, die sich mit den Möglichkeiten fotografischer Abstraktion auseinandersetzen. Auch von Thomas Friedrich Schäfer, Student der Technischen Kunsthochschule Berlin, werden Fotoarbeiten zu sehen sein.

Für die im weitesten Sinne klassische Kunst auf Leinwand stehen die ebenfalls im Nordfoyer platzierten, teils großformatigen Gemälde der Absolventen der Kunsthochschule Mainz Ekaterina Hildmann, Lea Schweikhard und Bastian Piejkos .

Die ‚KUNST direkt’ ist an allen drei Tagen ab 12 Uhr geöffnet, Freitag und Sonntag jeweils bis 19 Uhr, am Samstag gibt es verlängerte Öffnungszeiten bis 21 Uhr.

„KUNST direkt“ präsentiert etablierte Kunst und junge Talente Wolf: „Aufregender Überblick über die zeitgenössische Szene“

Mainz, 28. Juni 2016

Vom 2. bis zum 4. September findet in der Mainzer Rheingoldhalle auf mehr als 7.000 qm die zwölfte rheinland-pfälzische Künstlermesse „KUNST direkt“ statt. Eine unabhängige Fachjury hat dafür aus knapp 170 eingereichten Bewerbungen 99 teilnehmende Künstlerinnen und Künstler ausgewählt. Hinzu kommen neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer der „Jungen Positionen“, die in einer kuratierten Sonderpräsentation eine vom Land Rheinland-Pfalz geförderte Ausstellungsfläche erhalten.

Neben aufstrebenden Talenten sind zahlreiche etablierte Künstlerinnen und Künstler dabei, wie Thomas Brenner, Delef Böhmer, Klaus Maßem, Barbara Rumpf, Susanna Storch oder Hedda Wilms. „Die Kunstmesse bietet einen aufregenden Überblick über die zeitgenössische Szene. Sie zeigt einen interessanten Querschnitt von dem, was die Bildende Kunst in Rheinland-Pfalz insgesamt zu bieten hat. Gleichzeitig stellt die Messe ein wertvolles Selbstvermarktungsforum dar, auf dem sich Künstlerinnen und Künstler kunstinteressierten Käuferinnen und Käufern präsentieren können“, so Kulturminister Konrad Wolf. Besonders gelte dies für junge kreative Köpfe, die ihre Arbeiten im Rahmen der „Jungen Positionen“ vorstellten.

Diese Sonderschau, die erstmals 2010 mit großem Erfolg eingeführt wurde, wird diesmal kuratiert von dem Wiesbadener Galeristen Björn Lewalter mit Unterstützung von Sylvia Richter-Kundel und Anne-Marie Sprenger vom Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler. Gezeigt werden auf einer vom Land geförderten Ausstellungsfläche herausragende Arbeiten der jungen Künstlergeneration aus Rheinland-Pfalz. „Sich sicher auf dem Kunstmarkt bewegen und die eigene Kunst vermarkten zu können, gehört zu einer guten Ausbildung des künstlerischen Nachwuchses ausdrücklich dazu“, so Konrad Wolf, Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur. Daher sei es auch wichtig, jungen Künstlerinnen und Künstlern Ausstellungsmöglichkeiten zu bieten und sie mit einem kunstinteressierten Publikum zusammenzubringen.

Mit 48 Künstlerinnen und Künstlern stellt die Sparte Malerei auf der 11. „Kunst direkt“ das größte Kontingent, gefolgt von der der Grafik (36) und Bildhauerei/Plastik (14). Die übrigen Kunstschaffenden decken die gesamte Bandbreite künstlerischer Ausdrucksformen ab. Aufschlussreich ist auch ein Blick auf das breite Altersspektrum. Der jüngste Teilnehmer wurde 1988 geboren, der Älteste im Jahr 1925. Die meisten Künstlerinnen und Künstler kommen aus dem Großraum Mainz beziehungsweise aus dem Landkreis Mainz-Bingen (26), gefolgt von Kaiserslautern (8) und  Bad Kreuznach (5). Die weiteren Künstlerinnen und Künstler sind über die übrigen Landkreise verteilt. Insgesamt zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihren Wohnsitz mittlerweile außerhalb von Rheinland-Pfalz. Mit insgesamt 28 Künstlerinnen und Künstlern liegt der Anteil derer, die sich erstmals erfolgreich für die „KUNST direkt“ beworben haben, bei einem guten Viertel.

Besucherinnen und Besucher können sich neben den regulären Kojen der Künstlerinnen und Künstler auch wieder auf verschiedene Sonderpräsentationen freuen: Stefan Budian stellt sein Ruanda Treasure Painting vor, das während eines Stipendienaufenthaltes in Kigali in Zusammenarbeit mit 17 ruandischen Künstlerinnen und Künstlern als multimediales Schatzbild entstanden ist.

Die Filmklasse der Kunsthochschule Mainz zeigt in einer Retrospektive eine Auswahl studentischer Arbeiten aus den Jahren 1995 – 2016, ergänzt um ausgewählte Kurzfilme von Prof. Harald Schleicher, der zudem mit seiner Installation „fliozan“, einer audiovisuellen Reise entlang der wichtigsten deutschen Flüsse, präsent ist.

Das Institut für künstlerische Keramik und Glas (IKKG) und dessen Ausbildung haben mittlerweile eine weltweite Reputation erworben, und diese Internationalität zeichnet sich auch bei der Zusammensetzung der Studierenden ab, die auf der Kunst direkt zeigen, welchen kreativen Raum sie beim IKKG vorfinden.

Das Künstlerhaus Schloss Balmoral zeigt in seiner One-Artist-Show Arbeiten der Künstlerin Stefanie Klingemann, die 2015 Stipendiatin des Künstlerhauses war.

Daneben informieren der Berufsverband Bildender Künstler Rheinland-Pfalz und der Berufsverband Kunsthandwerk Rheinland-Pfalz über ihre Institutionen. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern steht eine Standfläche von 16 Quadratmetern zur Verfügung.

August Moderer, Geschäftsführer der mainzplus CITYMARKETING GmbH, freut sich, dass das Unternehmen zum wiederholten Male mit der Durchführung der Messe betraut worden ist. „ Die langjährige Zusammenarbeit mit den Akteuren und Organisatoren der KUNST direkt  hat die rheinland-pfälzische Künstlermesse zu einer Messe gemacht, die aus Mainz nicht mehr wegzudenken ist. Die großzügigen und lichtdurchfluteten Foyers der Rheingoldhalle sind für die Präsentation der Kunstwerke ideal geeignet“, so Moderer.

Ideeller Träger der Messe ist der Berufsverband Bildender Künstler Rheinland-Pfalz; wirtschaftliche Träger sind das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur und die mainzplus CITYMARKETING GmbH.

Die „KUNST direkt“ öffnet an allen drei Tagen ihre Pforten um 12 Uhr. Während die Messe am Freitag und am Sonntag bis jeweils 19 Uhr besucht werden kann, gibt es verlängerte Öffnungszeiten am Samstag: Alle Kunstinteressierten haben hier bis 21 Uhr die Chance, sich einen Eindruck von der Vielseitigkeit der Kunst in Rheinland-Pfalz zu verschaffen.

An allen Messetagen werden zu festen Zeiten Führungen für Erwachsene angeboten, besondere Führungen für Schulklassen werden nach Terminvereinbarung organisiert. Für alle Sieben- bis 18-Jährigen wird eine Karte zum Sonderpreis von 5,00 Euro angeboten. Das pädagogisch betreute Kinderprogramm ermöglicht es auch Familien mit jüngeren Kindern die Messe zu besuchen.

Eintrittskarten zur „KUNST direkt“ sind an der Tageskasse erhältlich. Zusätzlich wird ein Online-Katalog aufgelegt.

Weitere Informationen: www.kunst-direkt.rlp.de

KUNST direkt begeistert über 7.000 Besucherinnen und Besucher

Mainz, 7. Juli 2014

„Auch in diesem Jahr hat die KUNST direkt wieder unter Beweis gestellt, dass sie der Marktplatz für Kunst aus Rheinland-Pfalz ist. Trotz Fußballweltmeisterschaft und sommerlicher Temperaturen haben wieder viele Kunstinteressierte den Weg in die Mainzer Rheingoldhalle gefunden.“ Das hielt Kulturstaatssekretär Walter Schumacher in einer Bilanz zur Ausstellung fest. Über 7.000 Besucherinnen und Besucher suchten die Messe in diesem Jahr auf. Vom 4. bis 6. Juli präsentierten sich rund 120 rhein-land-pfälzische Künstlerinnen und Künstler in der Rheingoldhalle und sorgten drei Tage lang für eine inspirierende Atmosphäre. Die Messe, die bereits zum elften Mal stattfindet, zeichnet sich seit Jahren als ideale Selbstvermarktungsplattform aus.
Das in diesem Jahr erstmalig angebotene Messegewinnspiel, bei dem die Besuche-rinnen und Besucher eines von vier Werken der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler gewinnen konnten, fand großen Zuspruch. Ebenfalls gut angenommen wurde das „Saturday Night Special“ mit Musik und „Late Night Führung“. Auch die Sonder-präsentation „Junge Positionen“ überzeugte Publikum und Aussteller wie schon in den Vorjahren. Die Künstlerinnen und Künstler zeigten sich zufrieden mit dem Interesse der Besucher. „Über die Fortsetzung der KUNST direkt wird nach einer Befragung der Künstlerinnen und Künstler entschieden“, so Walter Schumacher weiter. Ein Großteil konnte nach eigenen Angaben auf der Messe wichtige Kontakte zu Privatsammlern und Galeristen knüpfen und während der Messe Käufer für die eigenen Werke finden. Große Zustimmung fand auch die Vergrößerung der Messekojen von 12 qm auf 16 qm, so dass die ausgestellten Arbeiten ideal präsentiert werden konnten. 

Doris Ahnen eröffnet elfte Künstlermesse KUNST direkt

Mainz, 4. Juli 2014

In der Mainzer Rheingoldhalle wird am Abend die elfte rheinland-pfälzische Künstlermesse KUNST direkt eröffnet. Bis Sonntag, 6. Juli 2014, sind dort Arbeiten von rund 120 Künstlerinnen und Künstlern aus Rheinland-Pfalz zu sehen.


„Die KUNST direkt ist seit vielen Jahren das Forum, auf dem sich Künstlerinnen und Künstler aus Rheinland-Pfalz - ob bereits etabliert oder noch unbekannt - einem großen Publikum präsentieren können. Wer sich einen Überblick über das verschaffen will, was die Kunstszene unseres Landes gerade bewegt, ist hier richtig. Die Messe zeigt dabei nicht nur eine beeindruckende Bandbreite sämtlicher künstlerischer Ausdrucksformen. Sie spiegelt mit Blick auf das Altersspektrum der Kulturschaffenden auch fast sieben Jahrzehnte künstlerischen Schaffens wider“, so Kulturministerin Doris Ahnen.
Oberbürgermeister Michael Ebling erwartet eine spannende Begegnung mit der Kunst aus der Region: „Auch dieses Jahr erleben wir in der Rheingoldhalle einen attraktiven Mix der unterschiedlichsten Kunstrichtungen. Der Besuch der Messe ist immer wieder ein besonderes Erlebnis und bereichert das kulturelle Angebot der Landeshauptstadt.“


Sylvia Richter-Kundel, Vorsitzende des Berufsverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler Rheinland-Pfalz im Bundesverband e.V. (BBK RLP), betont die Bedeutung der Messe für die rheinland-pfälzischen Kunstschaffenden: „Wir wünschen der Künstlermesse KUNST direkt 2014 mit ihrem vielfältigen Angebot an hiesiger zeitgenössischer Kunst regen Publikumszuspruch und hoffen im Sinne der beteiligten Künstlerinnen und Künstler auf zahlreichen Kunsterwerb – ein Beitrag, der ihnen bei der Berufsausübung im Land Wertschöpfung und Zukunft signalisiert.“
August Moderer, Geschäftsführer der mainzplus CITYMARKETING GmbH, freut sich sehr, dass die Messe zum wiederholten Mal in der Rheingoldhalle stattfin-det und hebt die vielfältigen neuen Aktionen auf der Messe hervor: „Mit der Verlängerung der Öffnungszeiten am Samstag bis 21 Uhr und dem außergewöhnlichen Musik-Entertainment der Brass Band Marshall Cooper wird den Messebesuchern ein besonderes Highlight geboten. Zudem bietet sich die Teilnahme an der Late Night Führung um 20 Uhr an: Zum informativen Rundgang durch die Ausstellung  erhalten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Glas Sekt.“


Ebenfalls neu ist in diesem Jahr das Messegewinnspiel: An der Kasse erhalten alle Besucherinnen und Besucher eine Gewinnspielkarte und haben so die Chance, ein Unikat der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler mit nach Hause zu nehmen. Gewinnen kann jeder, der im Laufe des Messebesuchs mit zehn verschiedenen Ausstellern ins Gespräch kommt und dabei an jedem Stand eine Unterschrift sammelt. Die Gewinner werden am Samstag und Sonntag ausgelost.
Interessante Begegnungen sind garantiert - Anlass auch für das SWR 2 Journal am Mittag, am Samstag von 12.30 bis 13 Uhr erstmals live von der KUNST direkt zu berichten. Zu erleben sind spannende Gespräche mit Expertinnen und Expertinnen, Politikerinnen und Politikern und natürlich auch den ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern. Moderiert wird die Sendung von Marie-Christine Werner.

Wissenswertes rund um die KUNST direkt 2014:
Eine unabhängige Fachjury aus Vertreterinnen und Vertretern des Berufsverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK), Museumsleitern und Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur hat die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus knapp 160 eingereichten Bewerbungen ausgewählt. Mit 25 Künstlerinnen und Künstlern stellt die Sparte Malerei auf der 11. KUNST direkt das größte Kontingent, gefolgt von der Bildhauerei/Plastik (18) und der Grafik (13). Die übrigen Kunstschaffenden decken die gesamte Bandbreite künstlerischer Ausdrucksformen ab. Aufschlussreich ist auch ein Blick auf das breite Altersspektrum: Der jüngste Teilnehmer wurde 1988 geboren, der Älteste im Jahr 1925.
Die meisten Künstlerinnen und Künstler kommen aus dem Großraum Mainz beziehungsweise aus dem Landkreis Mainz-Bingen (25), gefolgt von Landau/Landkreis Südliche Weinstraße (9) und Kaiserslautern (7). Die weiteren Künstlerinnen und Künstler sind über die übrigen Landkreise verteilt. Insgesamt elf Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihren Wohnsitz mittlerweile außerhalb von Rheinland-Pfalz. Mit insgesamt 25 Künstlerinnen und Künstlern liegt der Anteil derer, die sich erstmals erfolgreich für die KUNST direkt beworben haben, bei rund einem Viertel. Neu in diesem Jahr: Im Vergleich zur letzten Messe 2012 wurden die Kojen vergrößert, so dass den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nun jeweils eine Standfläche von 16 Quadratmetern zur Verfügung steht.
In der kuratierten Sonderschau „Junge Positionen“ haben gezielt junge rheinland-pfälzische Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit, ihre Arbeiten und sich dem Publikum vorzustellen.
„Die KUNST direkt lebt nicht zuletzt von der Veränderung und von den Talen-ten, die uns auf der Messe immer wieder überraschen. Die ,Jungen Positionen‘ - eine Sonderschau, auf der sich die Generation unter 35 mit ihrem ganzen Können zeigt - sind ein wichtiger Beitrag, mit dem wir die junge Kunstszene im Land unterstützen. Die Sonderschau bietet vielen erstmals Gelegenheit, die eigene Kunst der Öffentlichkeit zu präsentieren und ein kunstinteressiertes Publikum auf sich aufmerksam zu machen“, so Kulturstaatssekretär Walter Schumacher.


Ausgewählt für die vom Land geförderten Ausstellungsflächen wurden diesmal elf Studierende und Absolventen der Kunsthochschule Mainz, des Instituts für Künstlerische Keramik und Glas (IKKG) der Fachhochschule Koblenz in Höhr-Grenzhausen sowie der Fachhochschule Mainz, die mit experimentellen Arbeiten - von Malerei, Skulptur und Zeichnung über Fotografie sowie Medien-, Installations- und Performancekunst - auf sich aufmerksam machen. Die größtenteils in jüngster Zeit entstandenen Arbeiten sind bislang selten oder nie außerhalb der Ateliers zu sehen gewesen; nicht wenige davon wurden eigens für die Ausstellung in der Rheingoldhalle entwickelt. Damit vermitteln die Beteiligten zugleich Einblicke in die aktuellen Schaffensweisen der künstlerischen und gestalterischen Produktionsstätten in Rheinland-Pfalz.
Besucherinnen und Besucher können sich neben den regulären Kojen der Künstlerinnen und Künstler auch wieder auf verschiedene Sonderpräsentatio-nen freuen: So ist das Künstlerhaus Schloss Balmoral mit seinem ehemaligen Stipendiaten Stefan Eichhorn vertreten, der seine Installation mit dem Titel „100 Suns“ präsentiert. Weitere Arbeiten werden von Studierenden des Instituts für Künstlerische Keramik und Glas in Höhr-Grenzhausen ausgestellt und angeboten. Daneben informieren der Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Rheinland-Pfalz und der Berufsverband Kunsthandwerk Rheinland-Pfalz über ihre Institutionen.
Auch in diesem Jahr steht allen Eltern während der Messeöffnungszeiten eine kostenfreie Betreuung für ihre Kinder zur Verfügung. Die Jugendkunstschule
unARTig des Kunstvereins Ludwigshafen bietet fachpädagogisch fundierte und abwechslungsreiche Kinderprogramme an.


Die KUNST direkt ist an allen drei Tagen ab 12 Uhr geöffnet. Während die Messe am Freitag und am Sonntag bis jeweils 19 Uhr besucht werden kann, gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal verlängerte Öffnungszeiten am Samstag:
Alle Kunstinteressierten haben hier bis 21 Uhr die Chance, sich einen Eindruck von der Vielseitigkeit der Kunst in Rheinland-Pfalz zu verschaffen.
Die Tageskarte kostet 9,50 Euro (ermäßigt: 8 Euro), Kinder zahlen 5 Euro. Führungen des BBK für Erwachsene finden zum Preis von 2,50 Euro pro Person täglich um 14 Uhr und Samstag und Sonntag zusätzlich um 17 Uhr statt. Eintrittskarten zur KUNST direkt sowie die Kataloge zur Ausstellung sind an der Tageskasse erhältlich.


Ideeller Träger der Messe ist der Berufsverband Bildender Künstler Rheinland-Pfalz; wirtschaftliche Träger sind neben der mainzplus CITYMARKETING GmbH das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur und die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur. Die Landesförderung beläuft sich auf 123.000 Euro. Unterstützt wird die Messe von der Landeshauptstadt Mainz.
Weitere Informationen unter: www.kunst-direkt.rlp.de

Ahnen: „Junge Positionen“ bieten viele Überraschungen

Mainz, 27. Juni 2014

Auch 2014 präsentiert die Künstlermesse „KUNST direkt“, die vom 4. bis 6. Juli 2014 in der Mainzer Rheingoldhalle stattfindet, mit den „Jungen Positionen“ vielversprechende Nachwuchstalente der rheinland-pfälzischen Kunstszene. Die Sonderausstellung ist der Künstlergeneration unter 35 Jahren vorbehalten. Neben bekannten und bereits etablierten Künstlerpersönlichkeiten des Landes werden hier gänzlich neue Namen auftauchen, die bei früheren Mainzer Kunstmessen nie vertreten waren. „Die Sonderschau ,Junge Positionen‘ ist auch in diesem Jahr ein Bestandteil der Messe Kunst direkt, der ganz besonders auf Offenheit für künstlerische Experimente und Freude an Überraschungen setzt“, betont Kulturministerin Doris Ahnen.
Das nun bereits zum dritten Mal stattfindende Format, das von Justus Jonas von der Kunsthochschule Mainz betreut wird, hat sich mittlerweile zwischen den klassischen Kojen-Präsentationen im Gutenberg- und im Kongresssaal erfolgreich etablieren können. Im Nordfoyer der Rheingoldhalle wird ein offener Kunstparcours entstehen, in dem höchst unterschiedliche Ausdrucksformen aufeinandertreffen.


Ausgewählt für die vom Land geförderten Ausstellungsflächen wurden diesmal elf Studierende und Absolventen der Kunsthochschule Mainz, des Instituts für künstleri-sche Keramik und Glas in Höhr-Grenzhausen sowie der Fachhochschule Mainz, die mit experimentellen Arbeiten aus den Gattungen von Malerei, Skulptur, Zeichnung, Fotografie, Medien-, Installations- und Performancekunst auf sich aufmerksam machen. Die größtenteils in jüngster Zeit entstandenen Arbeiten sind bislang selten oder gar noch nie außerhalb der Ateliers zu sehen gewesen, nicht wenige davon wurden eigens für die Ausstellung in der Rheingoldhalle geschaffen. Damit vermitteln die Ausstellenden zugleich Einblicke in die aktuellen kreativen Prozesse der künstlerischen und gestalterischen Produktionsstätten in Rheinland-Pfalz.
Kennzeichen vieler Arbeiten dieser jüngsten Künstlergeneration ist das Überblenden und freie Kombinieren unterschiedlicher Mittel und Techniken. Die japanische Absolventin der Kunsthochschule Mainz, Saki Mizukawa (Jahrgang 1983), beispielsweise benutzt mittelgroße Tonfiguren als Projektionskörper für Videoanimationen, die schließlich zu einem fluktuierenden, den Betrachter einnehmenden Raumerlebnis führen. Das Künstlerinnenduo Carolin Lahmeyer (Jg. 1991) und Rebecca Müller (Jg. 1992) lässt sich von einem Schubladenfund, einem gefalteten Zettel, zu einer abstrakten Betonskulptur inspirieren und geht dem Mysterium des Fundstücks zudem in einer Serie collagenartiger Fotoscans nach. Demgegenüber bewegen sich Julia Walthers (Jg. 1987) Fotografien in einem offensichtlichen Grenzbereich zwischen Illusion und Wahrhaftigkeit, indem die Künstlerin – nicht ohne Humor – Collage- und Montagetechniken einsetzt, um hybride Bild- bzw. Naturräume zwischen Fiktion und Realität zu schaffen. Während Julie Perenthaler (Jg. 1983) das Leinwandbild vom Rahmen befreit und dieses in verschiedene Dimensionen und Richtungen expandiert, verlässt Tetsuro Pecoraro (Jg. 1987) das Feld der Malerei, von der er herkommt, radikal und ersetzt Farbe und Leinwand durch das „Readymade“ eines Spielgeräts, das zur Benutzung einlädt. Die aufwändigen Glasskulpturen „Marienerscheinung“ und „Dornenkrone“ von Isabelle Böhm (Jg. 1983) befragen Sujets christlicher Ikonografie nach ihrem gegenwärtigen Kultbildcharakter und den Möglichkeiten auratischer Wirkung, auch vor dem Hintergrund ihres kritischen Verhältnisses zum industriellen Kon-sumprodukt und religiösen Massensouvenir. Philipp Jung (Jg. 1981) konzentriert sich in seiner derzeitigen Arbeit auf schwarz-weiße Tuschezeichnungen, bei denen er ver-schiedene Stilsprachen adaptiert und die formatgleichen Einzelblätter zu größeren Tisch- und Wandensembles zusammenfügt. Demgegenüber präsentieren sich Veronica Weingärtners abstrakte, experimentell erzeugte Druckgrafiken häufig in leuch-tenden Signalfarben. Paul Schuseil (Jg. 1989), Veronika Weingärtner (Jg. 1981) und Benjamin Schaefer (Jg. 1982) erweitern das Feld von Skulptur, Zeichnung und künstlerischer Performance um multimediale Aspekte (Video, Klang/Ton). Mit gestalte-rischer Ernsthaftigkeit und augenzwinkernder Ironie verwandeln sie Phänomene der Alltags- und Popkultur in überraschende und die Besucher gleichermaßen involvierende wie irritierende plastische Interventionen und szenische Handlungen.

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Von der Late Night Führung bis zum Jugendworkshop: „KUNST direkt“ wird zum sommerlichen Kulturevent

Mainz, 26. Juni 2014

Wer sich die „KUNST direkt“ bereits vorgemerkt hat, kann sich auf viele besondere Neuheiten der rheinland-pfälzischen Kunstmesse freuen, die in diesem Jahr zwischen dem 4. und 6. Juli 2014 in der Mainzer Rheingoldhalle stattfindet. „Jede ‚KUNST direkt‘ ist anders“, so Kulturministerin Doris Ahnen. „Das liegt natürlich an den Künstlerinnen und Künstlern, die mit ihren Arbeiten immer wieder aufs Neue zeigen, was die Kunstszene in Rheinland-Pfalz aktuell zu bieten hat. Das liegt neben den rund 120 Ausstellerinnen und Ausstellern in diesem Jahr aber auch an den vielen kreativen Köpfen aus anderen Genres wie etwa Musik und Literatur, die die Messe in diesem Sommer zu einem großen Kulturereignis machen.“ Zugleich bleibe die Messe weiter ein anerkanntes Forum im Bereich der Bildenden Kunst - für etablierte Künstlerinnen und Künstler ebenso wie für junge Talente, die von einem größeren Publikum erst noch entdeckt werden müssten und die auf der Messe die große Chance erhielten, sich und ihre Werke zu präsentieren.
Unter dem Titel „Saturday Night Special“ wird die Messe in diesem Jahr erstmalig am Samstag bis 21 Uhr statt regulär bis 19 Uhr geöffnet sein. Ab 18 Uhr können sich Besucherinnen und Besucher auf außergewöhnliches Musikentertainment der Brass Band „Marshall Cooper“ freuen. Das hochklassige Repertoire, das sich an der Musik der legendären Marching Bands aus New Orleans orientiert, umfasst Hits aus allen Bereichen des Pop, Rock’n’Roll, Jazz und der Filmmusik. Die Musik bildet auch den Rahmen für eine „Late Night Führung“ durch die Ausstellung um 20 Uhr. Hierbei ist ein Glas Sekt für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer inklusive.

Eine ganz besondere Erinnerung an die „KUNST direkt“ 2014 können Besucherinnen und Besucher mit nach Hause nehmen, die am Messegewinnspiel teilnehmen: Eins von vier Originalen der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler könnte nach der Messe ihnen gehören. An der Kasse erhalten alle Besucherinnen und Besucher eine Gewinnspielkarte und haben so die Chance auf ein Unikat. Gewinnen kann jeder, der im Laufe des Messebesuchs mit zehn verschiedenen Ausstellern ins Gespräch kommt und dabei an jedem Stand eine Unterschrift der Künstlerin/des Künstlers sammelt. Eine gute Gelegenheit für interessante Gespräche und die Möglichkeit, sich zu ver-netzen. Die Gewinner werden am Samstag und Sonntag ausgelost.
Der VS - Verband deutscher Schriftsteller Rheinland-Pfalz - ist mit der Aktion „Wort-weg“ ebenfalls erstmals auf der Künstlermesse präsent: Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die Mitglied im Landesverband Rheinland-Pfalz sind, haben sich mit Zitaten zur Kunst beteiligt. Sie führen als farbenfrohe Wegweiser durch die Messe. Die Zitate stammen von Minnie Maria Rembe, Thomas A. Herrig, Andreas Noga, Sylvia Hofmann, Volker Gallé, Gerd Forster, Petra Kummermehr, Wendel Schäfer und Kath-rin Müßig-Hönemann.
Auch Kinder kommen auf der „KUNST direkt“ nicht zu kurz: Die Jugendkunstschule unARTig des Kunstvereins Ludwigshafen bietet zwei Workshops an: Aus einem großen Materialpool können fantasievolle Collagen angefertigt werden. Wer lieber zeich-nen möchte, kann Mangafiguren auf unterschiedlichem Grund entwerfen. Dabei wer-den verschiedene Zeichentechniken vermittelt. Die Teilnahme an den Workshops ist kostenfrei.
Zum festen Repertoire gehören weiterhin die „Jungen Positionen“. Mit großem Er-folg wurde diese Sonderschau 2010 eingeführt. Auf einer vom Land geförderten Aus-stellungsfläche sind herausragende Arbeiten junger Künstlerinnen und Künstler aus Rheinland-Pfalz zu sehen. Die junge Künstlergeneration hat so die Möglichkeit, sich früh einem kunstinteressierten Publikum zu präsentieren. Kuratiert wird die Sonderschau durch die Kunsthochschule Mainz.
Für Kunstinteressierte, die die Messe unter fachkundiger Anleitung besuchen möch-ten, sind die regelmäßigen Führungen des Berufsverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler Rheinland-Pfalz im Bundesverband e.V. (BBK RLP) empfehlenswert. Die geführten Rundgänge finden zum Preis von 2,50 Euro täglich um 14 Uhr und Samstag und Sonntag zusätzlich um 17 Uhr statt.

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„KUNST direkt“ präsentiert wieder etablierte und junge Talente

Mainz, 16. April 2014

Vom 4. bis zum 6. Juli 2014 findet in der Mainzer Rheingoldhalle auf mehr als 7.000 qm die elfte rheinland-pfälzische Künstlermesse „KUNST direkt“ statt. Eine unabhängige Fachjury hat dafür aus knapp 160 eingereichten Bewerbungen 104 teilnehmende Künstlerinnen und Künstler ausgewählt. Hinzu kommen zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer der „Jungen Positionen“, die in einer kuratierten Sonderpräsentation eine vom Land Rheinland-Pfalz geförderte Ausstellungsfläche erhalten.

Neben aufstrebenden Talenten sind zahlreiche etablierte Künstlerinnen und Künstler dabei. Darunter etwa Thomas Brenner, Eberhard Linke, Reiner Mährlein, Liesel Metten und Reinhold Petermann. Hinzu kommen Kunstpreisträgerinnen und Kunstpreisträger wie der Keramikkünstler Kiho Kang sowie ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten des Landes, beispielsweise Julia Wenz.

„Wer erfahren will, was die aktuelle Kunstszene gerade bewegt und inspiriert, ist bei der Künstlermesse genau richtig. Sie zeigt einen interessanten Querschnitt von dem, was die Bildende Kunst in Rheinland-Pfalz insgesamt zu bieten hat. Gleichzeitig stellt die Messe ein wertvolles Selbstvermarktungsforum dar, auf dem sich Künstlerinnen und Künstler kunstinteressierten Käuferinnen und Käufern präsentieren können“, so Kulturministerin Doris Ahnen. Besonders gelte dies für junge kreative Köpfe, die ihre Arbeiten im Rahmen der „Jungen Positionen“ vorstellten, so Ahnen weiter.

Diese Sonderschau, die erstmals 2010 mit großem Erfolg eingeführt wurde, kuratiert die Kunsthochschule Mainz. Gezeigt werden auf einer vom Land geförderten Ausstellungsfläche herausragende Arbeiten der jungen Künstlergeneration aus Rheinland-Pfalz. „Sich sicher auf dem Kunstmarkt bewegen und die eigene Kunst vermarkten zu können, gehört zu einer guten Ausbildung des künstlerischen Nachwuchses ausdrücklich dazu“, erklärt Ahnen. Daher sei es auch wichtig, jungen Künstlerinnen und Künstlern Ausstellungsmöglichkeiten zu bieten und sie mit einem kunstinteressierten Publikum zusammenzubringen.
Mit 25 Künstlerinnen und Künstlern stellt die Sparte Malerei auf der 11. „Kunst direkt“ das größte Kontingent, gefolgt von der Bildhauerei/Plastik (18) und der Grafik (13). Die übrigen Kunstschaffenden decken die gesamte Bandbreite künstlerischer Aus-drucksformen ab. Aufschlussreich ist auch ein Blick auf das breite Altersspektrum: Der jüngste Teilnehmer wurde 1988 geboren, der Älteste im Jahr 1925.

Die meisten Künstlerinnen und Künstler kommen aus dem Großraum Mainz bezie-hungsweise aus dem Landkreis Mainz-Bingen (25), gefolgt von Landau/Landkreis Südliche Weinstraße (9) und Kaiserslautern (7). Die weiteren Künstlerinnen und Künstler sind über die übrigen Landkreise verteilt. Insgesamt elf Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihren Wohnsitz mittlerweile außerhalb von Rheinland-Pfalz. Mit insgesamt 25 Künstlerinnen und Künstlern liegt der Anteil derer, die sich erstmals erfolgreich für die „KUNST direkt“ beworben haben, bei rund einem Viertel.

Besucherinnen und Besucher können sich neben den regulären Kojen der Künstlerinnen und Künstler auch wieder auf verschiedene Sonderpräsentationen freuen: So ist das Künstlerhaus Schloss Balmoral mit seinem ehemaligen Stipendiaten Stefan Eichhorn vertreten, der seine Installation mit dem Titel „100 Suns“ präsentiert. Weitere Arbeiten werden von Studierenden des Instituts für Künstlerische Keramik und Glas der Fachhochschule Koblenz in Höhr-Grenzhausen ausgestellt und angeboten. Daneben informieren der Berufsverband Bildender Künstler Rheinland-Pfalz und der Berufsverband Kunsthandwerk Rheinland-Pfalz über ihre Institutionen. Im Vergleich zur letzten Messe 2012 wurden die Kojen vergrößert, so dass den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nun jeweils eine Standfläche von 16 Quadratmetern zur Verfügung steht.

August Moderer, Geschäftsführer der mainzplus CITYMARKETING GmbH, freut sich, dass das Unternehmen zum wiederholten Male mit der Durchführung der Messe betraut worden ist. „Die großzügigen, lichtdurchfluteten Flächen in der Rheingoldhalle bieten den Künstlerinnen und Künstlern eine tolle Plattform zur Präsentation ihrer Arbeiten. Doch auch unsere kleinen Gäste sollen nicht zu kurz kommen: Für Kinder gibt es wieder ein attraktives und pädagogisch betreutes Programm, so dass die Eltern sich in aller Ruhe auf der Messe umschauen können und ihre Kinder in guten Händen wissen“, so Moderer.

Ideeller Träger der Messe ist der Berufsverband Bildender Künstler Rheinland-Pfalz; wirtschaftliche Träger sind das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur und die mainzplus CITYMARKE-TING GmbH.

Die „KUNST direkt“ öffnet an allen drei Tagen ihre Pforten um 12 Uhr. Während die Messe am Freitag und am Sonntag bis jeweils 19 Uhr besucht werden kann, gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal verlängerte Öffnungszeiten am Samstag: Alle Kunstinteressierten haben hier bis 21 Uhr die Chance, sich einen Eindruck von der Vielseitigkeit der Kunst in Rheinland-Pfalz zu verschaffen.

An allen Messetagen werden zu festen Zeiten Führungen für Erwachsene angeboten, besondere Führungen für Schulklassen werden nach Terminvereinbarung organisiert. Für alle Sieben- bis 18-Jährigen wird eine Karte zum Sonderpreis von 5,00 Euro angeboten. Das pädagogisch betreute Kinderprogramm ermöglicht es auch Familien mit jüngeren Kindern die Messe zu besuchen.

Eintrittskarten zur „KUNST direkt“ sowie die Kataloge zur Ausstellung sind an der Tageskasse erhältlich.

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Öffnungszeiten

Freitag, 02.09.2016, 12-19 Uhr

Samstag, 03.09.2016, 12-21 Uhr

Sonntag, 04.09.2016, 11-18 Uhr

Fachpresse

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Susanne Ranglack

Marketing & PR

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